Karen Cleveland: Wahrheit gegen Wahrheit

Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren Kindern lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. Auf diesen Tag hat sie seit zwei Jahren hingearbeitet: Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen. Ihr gelingt der Zugriff auf den Computer eines russischen Agentenbetreuers. Auf eine Datei mit fünf Fotos – allesamt „Schläfer“, die auf amerikanischem Boden operieren. Doch was sie entdeckt, bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr – ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Ist es den Russen gelungen, sie an ihrer einzigen Schwachstelle zu treffen? Ist Matt nicht nur ein perfekter Mann und ein perfekter Vater. Sondern am Ende auch ein perfekter Lügner?

Meine Güte, ist dieses Buch spannend! Und, was mir sehr entgegenkommt, erfreulich wenig brutal, sondern einfach nur wahnsinnig spannend. Ich habe solche Tage ja leider so selten, aber ich kann nur empfehlen,  „Wahrheit gegen Wahrheit“ anzufangen, wenn es unproblematisch ist, am nächsten Morgen hundemüde zu sein. Oder, wie (angeblich?) Lee Child auf dem Buchrücken urteilt: „Vorsicht: Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Dann vergisst man das Abendessen, liest weiter bis spät in die Nacht und ist am nächsten Morgen müde bei der Arbeit. So ein Buch ist das. Einfach großartig.“.  Recht hat er!

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