Bahn frei für unseren Bilderbuch-Pfad!

Auch in diesem Jahr möchten wir Familien wieder einen besonderen Spaziergang mit besonderem Unterhaltungswert für Groß und Klein anbieten.

Entlang des Ziegeleiwegs von der Hofbuchhandlung in Richtung Alte Ziegelei haben wir 15 Stationen installiert, und an den einzelnen Tafeln entlang wird monatlich ein anderes Bilderbuch ausgestellt, das dann von den kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern abspaziert und „spazierengelesen“ werden konnte.

Ursprünglich war der Bilderbuchpfad 2021 als Corona-Aktion geplant, doch er hat nicht nur uns, sondern auch den Kindern und Familien einen so großen Spaß gemacht, dass wir auch in diesem Jahr damit weitermachen möchten. Wir sind begeistert von dieser Möglichkeit der Leseförderung, die lesen und Bewegung miteinander verbindet, und freuen uns, dass wir damit ein niederschwelliges Leseangebot für alle Kinder bieten können.

Spazierenlesen im April 2026

Wir freuen uns sehr, dass Ihr im April bei uns das Bilderbuch „Hundert Eier für die Feier“ spazierenlesen könnt – tausend Dank an den Thienemann Verlag , den Autoren Michael Augustin und den Illustrator Nour Altouba für die Unterstützung dabei!

Wenn der Osterhase plötzlich vor einem riesigen Problem steht, ist Kreativität gefragt: Hundert Eier fehlen – und die Hühner sind im Urlaub! Doch zum Glück weiß die schlaue Krähe Rat, denn im Tierreich gibt es viele Eier-Experten. Gemeinsam mit Amsel, Krokodil, Schlangen und weiteren Tieren beginnt eine turbulente Sammelaktion um das Osterfest zu retten.

Ahnt Ihr schon, welche Überraschung den Osterhasen am Ostermorgen erwartet?

Lest es unbedingt nach und nutzt die freien Ostertage oder den April fürs Spazierenlesen – der Bilderbuchpfad ist rund um die Uhr zugänglich und kostenlos.

1. Juni 2026, 19.30 Uhr: Sia Piontek – Blutroter Sommer

Ein heißer Sommer im Wendland geht dem Ende zu, als ein Brandstifter die ländliche Idylle in Angst und Schrecken versetzt. Noch bevor Carla Seidel und ihr Team nach dem Täter fahnden können, wird auf einem der betroffenen Höfe ein grausiger Fund gemeldet. In den Trümmern einer vom Feuer zerstörten Scheune liegt ein totes, junges Mädchen in einer Futterkrippe – verbrannt wie auf einem Scheiterhaufen. Carla hat kaum die Ermittlungen aufgenommen, da wird bereits eine zweite Mädchenleiche gefunden. Carla ist sofort klar: Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit hat längst begonnen …

(c) Marco Grundt

Sia Piontek ist das Pseudonym einer ehemaligen Verlagsprogrammleiterin und Bestsellerautorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. ‚Blutroter Sommer‘ ist der dritte Teil ihrer im Wendland angesiedelten Krimireihe um die Ermittlerin Carla Seidel. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet Sia Piontek als Schreibcoach und freie Lektorin. Sie lebt mit ihrer Tochter in Hamburg und im Wendland.

Die Lesung findet draußen auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt, die Tickets kosten 15 Euro.

2. Juni 2026, 19.30 Uhr: Timothy Paul – Eine Liebe ohne Sommer

Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können? 

(c) Peter von Felbert

Timothy Paul sind die Vornamen von Timothy Paul Sonderhüsken: Geboren 1970 in Westfalen, aufgewachsen in der Nähe von Düsseldorf und heute Münchner aus Überzeugung. Nach 30 Jahren als Lektor, Programmleiter und Verlagsleiter hat er die Seite gewechselt und seinen ersten Roman geschrieben. Er ist außerdem Kolumnist des Börsenblatts, Moderator und Host des Buch-Podcasts Rababumm sowie des gleichnamigen Blogs. Noch mehr Konfetti für Bücher und Autor:innen wirft er auf Instagram unter dem Namen timothypaulmuc. Was sonst noch spannend ist? Findet sich im Internet: sonderhuesken-text.de

Die Lesung findet draußen auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt, die Tickets kosten 15 Euro.

12. Juni 2026, 19.30 Uhr: Torsten Woywod – Mathilde und Marie

‚Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.‘

In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Eine Begegnung, die alles verändern wird Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt. Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler.  Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft. Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann … Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.

(c) Tanja Kioschis BTC Photography

Torsten Woywod (*1981) arbeitete als Buchhändler und im Online-Marketing, bevor er 2021 die Marketingleitung des DuMont Buchverlags übernahm. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt er 2015 den Young Excellence Award. Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung „Leonard und Paul“ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war (und mit dem er auch schon bei uns in der Hofbuchhandlung zu Gast war). Mit Mathilde und Marie legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor. 

Auf seiner großen Lesereise durch über sechzig Buchhandlungen macht er auch in der Hofbuchhandlung halt und wird bei uns draußen auf dem Hof lesen. Die Tickets kosten 15 Euro.

13. Juni 2026, 19.30 Uhr: Chris Warnat – Vier Minuten Stille – Und dann kam der Sturm

Ein Festival an einem glutheißen Sommertag. Eine Leiche unter einer zarten Schneedecke. Und eine beklemmende Frage, die für immer bleibt. Teil zwei der Wase-Rahimi-Reihe.

Ein heißer Sommertag, wummernde Bässe, schweißnasse Körper. Und eine Frau, die sich gerade verliebt. Doch dann sieht sie ihn. Er bahnt sich einen Weg durch die Menschenmenge, bedrohlich wie die Gewitterfront, die am Horizont aufzieht. An einem anderen Ort wird eine Tote gefunden, unbekleidet, nur eine dünne Schneeschicht bedeckt ihren Körper. Wie ein Leichentuch hat sie sich auf ihre Haut gelegt – und auf ein Geheimnis, das für immer im Dunkeln bleiben soll. Zwei Momente, die nicht weiter voneinander entfernt sein könnten und doch auf tragische Weise miteinander verbunden sind … Dunkel, packend und voller unvorhersehbarer Wendungen – Sogwirkung garantiert. Als Nachrichtenredakteurin und zuletzt auch Gerichtsreporterin kennt Autorin Chris Warnat die Abgründe der menschlichen Seele und lässt uns in ihren Thrillern ‚Fünfzehn Sekunden‘ und ‚Vier Minuten Stille‘ tief in ebenjene blicken. In dem zweiten Teil der Wase-Rahimi-Reihe, ‚Vier Minuten Stille‘, lüftet sie das traumatische Geheimnis von einem ihrer Ermittler

©Dominik Rößler

Chris Warnat, 1986 in Oldenburg geboren, studierte BWL mit juristischem Schwerpunkt und absolvierte ein Volontariat in Köln, wo sie anschließend als Redakteurin und zuletzt auch Gerichtsreporterin im Newsressort arbeitete – eine Inspirationsquelle für ihr Schreiben. Inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern zwischen Köln und Bonn. In ihrem Podcast Kreativdate spricht sie seit 2021 mit Büchermenschen über ihre Projekte, die Branche und den Schreibprozess. Nach ihrem gefeierten Thrillerdebut ‚Fünfzehn Sekunden‘ erscheint nun ihr zweiter Thriller ‚Vier Minuten Stille‘.

Die Lesung findet auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt und kostet 15 Euro.

6. Juli 2026, 19 Uhr: Claudia Schaumann liest aus „Dieser Sommer gehört mir“

So hat Charlotte sich ihr Leben mit 43 nicht vorgestellt: Sie ist so gut wie geschieden, beide Töchter sind im Ausland, und die Familienvilla gehört den Noch-Schwiegereltern. Höchste Zeit für einen Neuanfang! Spontan zieht sie in ein Tiny House am See und übernimmt eine Bar in der Lüneburger Altstadt. Ihre Freundinnen Ava und Sam finden, dass sie ihre neue Freiheit genießen sollte: Schwimmen unterm Sternenhimmel und tanzen, bis es hell wird! Doch ganz so einfach ist das alles nicht. Charlottes Nachbar Mo ist zwar sehr charmant und hilfsbereit, scheint aber ein Geheimnis zu haben. Und wie bleibt man bloß den eigenen Kindern nah, wenn sie so weit weg sind? Auf jeden Fall beschließt Charlotte: Dieser Sommer gehört ihr …

(c) Ilona Habben

Claudia Schaumann, geboren 1977, arbeitete nach ihrem Volontariat als Redakteurin bei großen Tageszeitungen und Magazinen. In ihrer zweiten Elternzeit gründete sie den Blog ‚Was für mich‘, der inzwischen zu den größten deutschen Blogmagazinen gehört. Sie hat vier Kinder, betreibt neben dem Blog einen sehr erfolgreichen Instagram-Kanal und schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene.

Die Lesung findet auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt, die Tickets kosten 18 Euro.

21. August 2026, 19.30 Uhr: Beatrix Gerstberger liest aus „Die Hummerfrauen“

Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte Mina jedes Jahr auf einer kleinen Insel in Maine, gemeinsam mit ihren Eltern und dem großen Bruder. Auf Eagle Island fühlte sich das Leben frei und leicht an: Mina streifte mit dem Fischerjungen Sam durch die Kiefernwälder, sammelte Muscheln und Vogelfedern, während die Erwachsenen die Tage am Strand und auf Gartenpartys vorbeiziehen ließen. Doch ein schicksalhafter Sommertag veränderte alles, die Wege von Mina und Sam trennten sich.

Nun, fast zwanzig Jahre später, ist Minas Familie durch den plötzlichen Tod des Bruders zerbrochen. Sie hat allen Halt verloren, auch sich selbst ist sie fremd geworden. Und sie weiß: Ihre Suche nach sich selbst muss an jenem Ort beginnen, an dem sie zum letzten Mal glücklich war. In Maine, so hofft sie, wird sie endlich herausfinden, warum die Familie die Insel nach diesem Sommer für immer verließ und nie wieder zurückkehrte.

Mina strandet in einem Hummerfischerdorf bei den beiden Fischerinnen Ann und Julie. Die 72-jährige Ann lebt seit der Trennung von ihrer Lebensgefährtin allein in einm großen Haus am Wasser, nur ein seltener blauer Hummer namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft. Julie ist Mitte 50 und musste sich ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Sie packt an, wo es nötig ist und nimmt kein Blatt vor den Mund, aber ihre Gefühle für den Fischer Nat kann sie aufgrund alter Verletzungen nicht zulassen. Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplat eines inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt.


Mina strandet in einem Hummerfischerdorf bei den beiden Fischerinnen Ann
und Julie. Die 72-jährige Ann lebt seit der Trennung von ihrer Lebensgefährtin
allein in einem großen Haus am Wasser, nur ein seltener blauer Hummer
namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft. Julie ist Mitte 50 und musste sich
ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Sie
packt an, wo es nötig ist und nimmt kein Blatt vor den Mund, aber ihre Gefühle
für den Fischer Nat kann sie aufgrund alter Verletzungen nicht zulassen.
Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz eines
inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die
Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt…

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Beatrix Gerstberger, geboren 1964, ist freie Autorin für „Brigitte“, „Stern“ und „Geo“. Sie schrieb den Spigel-Bestseller „Keine Zeit zum Abschiednehmen“ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen vor 20 Jahren, als sie für sechs Monate in einem Hummerfischerdorf in Maine lebte. Viele Jahre später kehrte sie an diesen Ort zurück, fuhr mit Hummerfischerinnen hinaus aufs Meer und sprach mit ihnen über das Leben, über Verluste, Trauer und Weitermachen.

Die Lesung findet auf den Hof der Hofbuchhandlung statt, die Karten kosten 18 Euro. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Literatursommer 2026

Für den Sommer 2026 haben wir schon tolle Veranstaltungen geplant.

Wir aktualisieren die Beschreibung der Veranstaltung an dieser Stelle in nächster Zeit, Ihr könnt aber schonmal unter „Veranstaltung buchen“ schauen, ob ein passender Termin dabei ist. Es kommen vielleicht noch ein paar Veranstaltungen dazu, aber der Anfang ist gemacht.

Ein Teil der Karten stellen wir Euch schon zur Verfügung, Anfang März schalten wir noch ein weiteres Kartenkontingent frei. Wir haben uns so dazu entschieden, weil wir Euch schonmal die Chance geben wollen, Karten zu Weihnachten zu verschenken, gleichzeitig aber auch noch ein paar Tickets bis ins neue Jahr nehmen wollten.

Es lohnt sich also bei ausgebuchten Veranstaltungen nochmal nach Tickets zu schauen – und uns bei Instagram @kathrinwellmann zu folgen, dort gibt es immer sehr aktuelle Infos aus der Hofbuchhandlung.

Wir freuen uns auf einen großartigen Literatursommer mit Euch!

Unser Live-Podcast jetzt online!

Unsere Buchhandlung auf einem Resthof mitten im Nirgendwo und das mit vier Kindern – kann das funktionieren? Wie wird man überhaupt Buchhändlerin und wie Autorin? Welche Tücken und Herausforderungen hat so ein Leben in der Selbstständigkeit? Was ist eine Teilzeitperfektionistin und wie weiß man als Autorin eigentlich wann ein Roman fertig ist?

All das und noch vieles mehr besprechen Autorin Franziska Jebens und Hofbuchhändlerin Kathrin Wellmann in der ersten Folge des Podcastes LASS MAL TREFFEN!.

Falls Ihr ein gutes Stündchen Zeit habt, dann hört doch mal hier in den Podcast rein, den wir im Sommer live vor Publikum auf dem Hofbuchhandlungshof aufgenommen haben.

Vielen Dank an die Kulturförderung des Landkreises Oldenburg, die uns bei diesem besonderen Projekt unterstützt hat!



Viel Spaß dabei!