Bahn frei für unseren Bilderbuch-Pfad!

Auch in diesem Jahr möchten wir Familien wieder einen besonderen Spaziergang mit besonderem Unterhaltungswert für Groß und Klein anbieten.

Entlang des Ziegeleiwegs von der Hofbuchhandlung in Richtung Alte Ziegelei haben wir 15 Stationen installiert, und an den einzelnen Tafeln entlang wird monatlich ein anderes Bilderbuch ausgestellt, das dann von den kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern abspaziert und „spazierengelesen“ werden konnte.

Ursprünglich war der Bilderbuchpfad 2021 als Corona-Aktion geplant, doch er hat nicht nur uns, sondern auch den Kindern und Familien einen so großen Spaß gemacht, dass wir auch in diesem Jahr damit weitermachen möchten. Wir sind begeistert von dieser Möglichkeit der Leseförderung, die lesen und Bewegung miteinander verbindet, und freuen uns, dass wir damit ein niederschwelliges Leseangebot für alle Kinder bieten können.

Spazierenlesen im Mai 2026

Wir freuen uns sehr, dass Ihr im Mai bei uns das Bilderbuch „Der beste Garten der Welt“ von Alice Courtley, übersetzt von Lina Robertz spazierenlesen könnt – tausend Dank an den Südpol Verlag für die Unterstützung dabei!

Ein Garten für alle!
Stadthörnchen Steve hat einen großen Traum: Er will ins Grüne ziehen und dort den besten Garten der Welt erschaffen. Die Waldtiere helfen begeistert mit und pflanzen und jäten und säen und stutzen, bis alles perfekt ist. Doch was ist das?! Die Streifenhörnchen buddeln Tunnel im Rasen und die Hasen knabbern die schönen Blumen an! Steve will das wilde Treiben stoppen, bis ihm aufgeht, dass Freundschaft die wichtigste Zutat für den besten Garten der Welt ist. Und zusammen gestalten sie einen Garten, der für alle Platz bietet – wild, vielfältig, bunt und wunderschön. Und Stadthörnchen Steve lernt, dass jedes Tier eigene Bedürfnisse hat.

Der Bilderbuchpfad ist rund um die Uhr zugänglich und kostenlos.

1. Juni 2026, 19.30 Uhr: Sia Piontek – Blutroter Sommer

Ein heißer Sommer im Wendland geht dem Ende zu, als ein Brandstifter die ländliche Idylle in Angst und Schrecken versetzt. Noch bevor Carla Seidel und ihr Team nach dem Täter fahnden können, wird auf einem der betroffenen Höfe ein grausiger Fund gemeldet. In den Trümmern einer vom Feuer zerstörten Scheune liegt ein totes, junges Mädchen in einer Futterkrippe – verbrannt wie auf einem Scheiterhaufen. Carla hat kaum die Ermittlungen aufgenommen, da wird bereits eine zweite Mädchenleiche gefunden. Carla ist sofort klar: Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit hat längst begonnen …

(c) Marco Grundt

Sia Piontek ist das Pseudonym einer ehemaligen Verlagsprogrammleiterin und Bestsellerautorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. ‚Blutroter Sommer‘ ist der dritte Teil ihrer im Wendland angesiedelten Krimireihe um die Ermittlerin Carla Seidel. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet Sia Piontek als Schreibcoach und freie Lektorin. Sie lebt mit ihrer Tochter in Hamburg und im Wendland.

Die Lesung findet draußen auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt, die Tickets kosten 15 Euro.

2. Juni 2026, 19.30 Uhr: Timothy Paul – Eine Liebe ohne Sommer

Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können? 

(c) Peter von Felbert

Timothy Paul sind die Vornamen von Timothy Paul Sonderhüsken: Geboren 1970 in Westfalen, aufgewachsen in der Nähe von Düsseldorf und heute Münchner aus Überzeugung. Nach 30 Jahren als Lektor, Programmleiter und Verlagsleiter hat er die Seite gewechselt und seinen ersten Roman geschrieben. Er ist außerdem Kolumnist des Börsenblatts, Moderator und Host des Buch-Podcasts Rababumm sowie des gleichnamigen Blogs. Noch mehr Konfetti für Bücher und Autor:innen wirft er auf Instagram unter dem Namen timothypaulmuc. Was sonst noch spannend ist? Findet sich im Internet: sonderhuesken-text.de

Die Lesung findet draußen auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt, die Tickets kosten 15 Euro.

12. Juni 2026, 19.30 Uhr: Torsten Woywod – Mathilde und Marie

‚Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.‘

In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Eine Begegnung, die alles verändern wird Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt. Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler.  Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft. Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann … Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.

(c) Tanja Kioschis BTC Photography

Torsten Woywod (*1981) arbeitete als Buchhändler und im Online-Marketing, bevor er 2021 die Marketingleitung des DuMont Buchverlags übernahm. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt er 2015 den Young Excellence Award. Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung „Leonard und Paul“ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war (und mit dem er auch schon bei uns in der Hofbuchhandlung zu Gast war). Mit Mathilde und Marie legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor. 

Auf seiner großen Lesereise durch über sechzig Buchhandlungen macht er auch in der Hofbuchhandlung halt und wird bei uns draußen auf dem Hof lesen. Die Tickets kosten 15 Euro.

13. Juni 2026, 19.30 Uhr: Chris Warnat – Vier Minuten Stille – Und dann kam der Sturm

Ein Festival an einem glutheißen Sommertag. Eine Leiche unter einer zarten Schneedecke. Und eine beklemmende Frage, die für immer bleibt. Teil zwei der Wase-Rahimi-Reihe.

Ein heißer Sommertag, wummernde Bässe, schweißnasse Körper. Und eine Frau, die sich gerade verliebt. Doch dann sieht sie ihn. Er bahnt sich einen Weg durch die Menschenmenge, bedrohlich wie die Gewitterfront, die am Horizont aufzieht. An einem anderen Ort wird eine Tote gefunden, unbekleidet, nur eine dünne Schneeschicht bedeckt ihren Körper. Wie ein Leichentuch hat sie sich auf ihre Haut gelegt – und auf ein Geheimnis, das für immer im Dunkeln bleiben soll. Zwei Momente, die nicht weiter voneinander entfernt sein könnten und doch auf tragische Weise miteinander verbunden sind … Dunkel, packend und voller unvorhersehbarer Wendungen – Sogwirkung garantiert. Als Nachrichtenredakteurin und zuletzt auch Gerichtsreporterin kennt Autorin Chris Warnat die Abgründe der menschlichen Seele und lässt uns in ihren Thrillern ‚Fünfzehn Sekunden‘ und ‚Vier Minuten Stille‘ tief in ebenjene blicken. In dem zweiten Teil der Wase-Rahimi-Reihe, ‚Vier Minuten Stille‘, lüftet sie das traumatische Geheimnis von einem ihrer Ermittler

©Dominik Rößler

Chris Warnat, 1986 in Oldenburg geboren, studierte BWL mit juristischem Schwerpunkt und absolvierte ein Volontariat in Köln, wo sie anschließend als Redakteurin und zuletzt auch Gerichtsreporterin im Newsressort arbeitete – eine Inspirationsquelle für ihr Schreiben. Inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern zwischen Köln und Bonn. In ihrem Podcast Kreativdate spricht sie seit 2021 mit Büchermenschen über ihre Projekte, die Branche und den Schreibprozess. Nach ihrem gefeierten Thrillerdebut ‚Fünfzehn Sekunden‘ erscheint nun ihr zweiter Thriller ‚Vier Minuten Stille‘.

Die Lesung findet auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt und kostet 15 Euro.

6. Juli 2026, 19 Uhr: Claudia Schaumann liest aus „Dieser Sommer gehört mir“

So hat Charlotte sich ihr Leben mit 43 nicht vorgestellt: Sie ist so gut wie geschieden, beide Töchter sind im Ausland, und die Familienvilla gehört den Noch-Schwiegereltern. Höchste Zeit für einen Neuanfang! Spontan zieht sie in ein Tiny House am See und übernimmt eine Bar in der Lüneburger Altstadt. Ihre Freundinnen Ava und Sam finden, dass sie ihre neue Freiheit genießen sollte: Schwimmen unterm Sternenhimmel und tanzen, bis es hell wird! Doch ganz so einfach ist das alles nicht. Charlottes Nachbar Mo ist zwar sehr charmant und hilfsbereit, scheint aber ein Geheimnis zu haben. Und wie bleibt man bloß den eigenen Kindern nah, wenn sie so weit weg sind? Auf jeden Fall beschließt Charlotte: Dieser Sommer gehört ihr …

(c) Ilona Habben

Claudia Schaumann, geboren 1977, arbeitete nach ihrem Volontariat als Redakteurin bei großen Tageszeitungen und Magazinen. In ihrer zweiten Elternzeit gründete sie den Blog ‚Was für mich‘, der inzwischen zu den größten deutschen Blogmagazinen gehört. Sie hat vier Kinder, betreibt neben dem Blog einen sehr erfolgreichen Instagram-Kanal und schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene.

Die Lesung findet auf dem Hof der Hofbuchhandlung statt, die Tickets kosten 18 Euro.

21. August 2026, 19.30 Uhr: Beatrix Gerstberger liest aus „Die Hummerfrauen“

Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte Mina jedes Jahr auf einer kleinen Insel in Maine, gemeinsam mit ihren Eltern und dem großen Bruder. Auf Eagle Island fühlte sich das Leben frei und leicht an: Mina streifte mit dem Fischerjungen Sam durch die Kiefernwälder, sammelte Muscheln und Vogelfedern, während die Erwachsenen die Tage am Strand und auf Gartenpartys vorbeiziehen ließen. Doch ein schicksalhafter Sommertag veränderte alles, die Wege von Mina und Sam trennten sich.

Nun, fast zwanzig Jahre später, ist Minas Familie durch den plötzlichen Tod des Bruders zerbrochen. Sie hat allen Halt verloren, auch sich selbst ist sie fremd geworden. Und sie weiß: Ihre Suche nach sich selbst muss an jenem Ort beginnen, an dem sie zum letzten Mal glücklich war. In Maine, so hofft sie, wird sie endlich herausfinden, warum die Familie die Insel nach diesem Sommer für immer verließ und nie wieder zurückkehrte.

Mina strandet in einem Hummerfischerdorf bei den beiden Fischerinnen Ann und Julie. Die 72-jährige Ann lebt seit der Trennung von ihrer Lebensgefährtin allein in einm großen Haus am Wasser, nur ein seltener blauer Hummer namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft. Julie ist Mitte 50 und musste sich ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Sie packt an, wo es nötig ist und nimmt kein Blatt vor den Mund, aber ihre Gefühle für den Fischer Nat kann sie aufgrund alter Verletzungen nicht zulassen. Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplat eines inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt.


Mina strandet in einem Hummerfischerdorf bei den beiden Fischerinnen Ann
und Julie. Die 72-jährige Ann lebt seit der Trennung von ihrer Lebensgefährtin
allein in einem großen Haus am Wasser, nur ein seltener blauer Hummer
namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft. Julie ist Mitte 50 und musste sich
ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Sie
packt an, wo es nötig ist und nimmt kein Blatt vor den Mund, aber ihre Gefühle
für den Fischer Nat kann sie aufgrund alter Verletzungen nicht zulassen.
Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz eines
inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die
Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt…

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Beatrix Gerstberger, geboren 1964, ist freie Autorin für „Brigitte“, „Stern“ und „Geo“. Sie schrieb den Spigel-Bestseller „Keine Zeit zum Abschiednehmen“ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen vor 20 Jahren, als sie für sechs Monate in einem Hummerfischerdorf in Maine lebte. Viele Jahre später kehrte sie an diesen Ort zurück, fuhr mit Hummerfischerinnen hinaus aufs Meer und sprach mit ihnen über das Leben, über Verluste, Trauer und Weitermachen.

Die Lesung findet auf den Hof der Hofbuchhandlung statt, die Karten kosten 18 Euro. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

25. August 2026, 19.30 Uhr: Franziska Jebens – Über der Brandung

Alles hinter sich lassen und ans Ende der Welt flüchten, danach sehnen wir uns doch manchmal alle. Besonders dann, wenn wir mit unseren Kräften am Ende sind und uns fragen, wie es weitergehen soll. Die Erzählerin der Geschichte träumt nicht nur davon, sondern folgt dieser Sehnsucht. Auf der Suche nach sich selbst landet sie auf einer wilden Insel in der türkisblauen Ägäis, wo die Zeit anderen Gesetzen folgt. Dort trifft sie auf die naturverbundene Hera, die ihr zeigt, was es heißt, wirklich frei und ganz bei sich zu sein. Sommer für die Seele – ein inspirierender Roman für alle, die Kraft schöpfen und sich eine Auszeit gönnen wollen.

Franziska Jebens ist an der Nordsee aufgewachsen und lebt heute in einem einsam gelegenen Forsthaus mitten im Wald. Als meersüchtige Abenteuerin reist sie so oft wie möglich in einem alten Land Rover durch ganz Europa. Da, wo die Wellen rauschen, wartet die Inspiration; an abgeschiedenen Stränden kommen ihr die besten Ideen. Eine dieser Reisen führte sie auf die Kykladen. Sie suchte Abstand von allem, um ihr bisheriges Leben zu reflektieren. In unberührter Natur, direkt am Meer, entstand der Roman -Über der Brandung- in den viele ihrer Erkenntnisse eingeflossen sind. Neben dem Schreiben hostet die Autorin gemeinsam mit ihrem Mann den Podcast -Pudding mit Aussicht- und das Interviewformat „Lass mal treffen“ – ein Gespräch zwischen Franziska und Kathrin auf dem Hofbuchhandlungshof findet Ihr hier. Ihre Liebe zu Büchern dokumentiert sie auf ihrem Buchblog -Das musst Du lesen-.

Die Veranstaltung findet auf dem Hofbuchhandlungshof statt, die Tickets kosten 18 Euro, Einlass ab 19 Uhr.

(c) Nico Klein-Allermann

Rückblick: Nathalie Klüver: Sag zum Abschied leise … yippie!

Wie absurd: Jahrelang tun wir alles dafür, dass unsere Kinder irgendwann allein klarkommen. Doch wenn es so weit ist, wird uns bang ums Herz. Während wir alle ersten Male ausgiebig feiern, erwischen uns die letzten Male oft kalt. Kindergeburtstag, gemeinsame Spiele, das große Kuscheln – was lange so wichtig war, wird jetzt lässig abgewunken. Mit Beginn der Pubertät lösen sich unsere Kinder Schritt für Schritt von uns, bis wir irgendwann vor der verschlossenen Zimmertür stehen und froh sind, unsere Teenies wenigstens beim Abendessen zu sehen. Was fangen wir jetzt mit uns an? Get your own life, ruft uns Journalistin und Dreifachmutter Nathalie Klüver aufmunternd zu. Mut statt Wehmut, Chance statt Krise! Ihr zugewandter, warmherziger und mit klugen Ideen und Fakten gespickter Ratgeber richtet sich an Mütter, deren Kinder mitten in der Pubertät oder kurz davor stecken und zieht uns weg vom Kinderzimmer. Sie zeigt uns die Räume, die von nun an wieder uns gehören.

Ein Mutmachbuch und ein Mutmachabend für all die Möglichkeiten, die jetzt beginnen!

Nathalie Klüver ist selbst Mutter von drei Kindern und kennt die kleinen und großen Hindernisse, denen Familien jeden Tag begegnen. Als freiberufliche Journalistin schreibt sie u. a. für Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Eltern und die Brigitte über Vereinbarkeit und Familie und ist als Speakerin zu diesen Themen unterwegs. Auf ihren Social Media-Kanälen äußert sie sich zu Familienpolitik, Mental Load und Burnout-Prävention bei Müttern. Ihren Kanälen folgen mehr als 70.000 Leser*innen. Sie ist außerdem Autorin mehrerer erfolgreicher Bücher über moderne Elternschaft sowie des politischen Debattenbuchs ‚Deutschland, ein kinderfeindliches Land?‘.

Die Veranstaltung mit Nathalie Klüver fand im Rahmen der vom Präventionsrat der Gemeinde Wardenburg veranstalteten Aktionswoche „Gemeinsam statt einsam“ – Eine Woche der Begegnung und des Miteinanders“ statt.

Rückblick: Axel Petermann – Psyche des Bösen

Axel Petermann gilt als DER Spezialist für ungeklärte Morde, war Chef einer Mordkommission, ließ sich zum Profiler ausbilden und beriet bei Tatort-Produktionen der ARD. Seine Bücher sind Bestseller, wurden verfilmt und kamen auf die Theaterbühne. In der Gemeindebücherei Wardenburg präsentierte er mit Multi-Media-Unterstützung Tatorte, stellte die Arbeit als Profiler vor, erklärte die Motive eines Serienmörders anhand von „Fantasie-Diagrammen“. Ein spannender Abend!